Emmericher Bürgermeister Hinze untersagt AfD Kranzniederlegung

Sachen gibt es , die darf es nicht geben!

Freitagmorgen in einer mittelgroßen Gemeinde am Niederrhein. Ein Ratsmitglied und Sprecher des örtlichen Stadtverbands bekommt einen Anruf aus dem Rathaus. Eine freundliche Mitarbeiterin verbindet das Gespräch zum Bürgermeister. Das Stadtoberhaupt stellt fest, dass der AfD Stadtverband am Morgen des Volkstrauertag einen Kranz zum Gedenken an die Gefallenen der Kriege und der Menschen unter den Gewaltherrschaften niederlegen möchte. Mit klaren Worten und der Androhung von Hausrechten verbietet er dem Stadtverband die Kranzniederlegung bei der öffentlichen Veranstaltung der Gemeinde. Er weißt darauf hin, dass er keinen Kranz der Alternative für Deutschland bei den Feierlichkeiten der Stadt dulden würde, auch nicht wenn die Niederlegung Stunden vor dem Festakt stattgefunden hat.

Den Hinweis des Stadtverbandssprechers, dass es sich bei dem Friedhof um eine öffentliche Fläche handelt, wo an den vorgesehenen Orten die Bevölkerung, außerhalb von Beerdigungsfeiern und öffentlichen Veranstaltungen, jederzeit in angemessener Weise ihrer Toten gedenken dürfen, blieb ungehört.

Ich kann Euch sagen – Sachen gibt es!